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  • Sandra Johanna Greuel

Über das große Spiel – das Loslassen, den Ausstieg und den Aufstieg

Aktualisiert: 10. Aug 2019

Ich habe jetzt einige Tage über die Bewusstseinsarbeit geschrieben, über Bewusstsein und über Liebe und darüber, dass es MÖGLICH ist, sich von allem zu befreien, was uns schwer macht und im Erleiden hält. Heute möchte ich gerne über die größeren Zusammenhänge schreiben. Darüber, warum es nicht nur MÖGLICH, sondern eben auch dringend NÖTIG ist, mit dem Spiel hier abzuschließen und sich auf die Reise zu begeben.


Ich fange umgekehrt an. Stell Dir vor, das Leben hier wäre ein Spiel, dessen Spielregeln Du genau verstanden hast. Du kennst die Gesetzmäßigkeiten, die hier gelten. Du weißt, wie weit der Horizont reicht, indem Du Dich bewegen kannst: Du kennst die Grenzen der Spielkuppel, die Du nicht überschreiten darfst. Du kennst auch Deine eigenen Limitierungen. Du weißt, welche „Superkräfte“ Du hast. Du weißt auch, wann Du aussetzen musst, wann Du Deine (inneren) Vorräte auftanken musst, wann Du eine Runde verloren hast. Du weißt, dass es darum geht, Erfahrungen zu machen. Du sammelst Hinweise in Form von Gefühlen und Intuitionen und Du trainierst Dich darin, immer mehr auf Dein Herz zu hören. Du weißt, dass Du die Bedingungen auf Deinem persönlichen Spielfeld selbst erschaffst und Du nimmst jede Situation, die Dir weh tut, um aus ihr zu lernen und zu wachsen. Du verstehst, wie Identifikation und wie Projektion in dem Spiel funktionieren.


Wäre das Spiel so angelegt – es wäre immer noch ein Spiel. Und vielleicht auch trotzdem kein erfülltes Leben, obwohl die Regeln klar wären. Aber es wäre viel einfacher, sich in die Fülle hinein zu entwickeln. Es wäre auch einfacher, das Spiel zu beenden – Wege zu suchen und zu finden, die hinaus führen aus dieser „Erfahrungskuppel“, aus diesem kleinen Kosmos, indem es möglich ist, DIESE Art Erfahrungen zu machen. Schmerzerfahrungen, Leiderfahrungen. Erfahrungen eben, die außerhalb der Liebe gemacht werden können – und NUR da.


Die Hauptregel unseres Spiels war nun aber, dass wir vergessen, dass es überhaupt eins ist. Dass wir das Spiel in so vielen Spielzyklen immer wieder spielen, in so vielen Wiederholungen der immer gleichen Themen. Und das gilt für das einzelne Leben, aber auch genauso für das Kollektiv.

Das Spiel stellt uns die Frage: „Ist ein Leben außerhalb von Liebe überhaupt dauerhaft möglich?“ Und wir und der Lauf der Dinge antworten: „Nein! Leben außerhalb von Liebe zerstört sich selbst.“


Und mit dieser Antwort ist das Spiel im Grunde zu Ende.


Was wir jetzt hier haben, ist ein Übergangsphänomen. Das Vergessen wird immer durchlässiger, die Kuppel ebenfalls. Es wird immer leichter, über die Kuppel zu schauen, zu sehen und zu fühlen, dass es da weiter geht, nicht hier. So. Und nun bezieh mal die Vorstellung der Kuppel auf Dein Inneres. Denn erstens ist sie IN Dir und erst zweitens auch da draußen.

Das Spiel ist jetzt vorbei, jetzt sollten wir jetzt unsere Spielsteinchen zurückgeben, unsere Armbändchen abschneiden, die uns als Spieler in dieser Spielkuppel gekennzeichnet haben. Wir sollten unsere Turnschuhe ausziehen und das Spieleroutfit ausziehen – all die kleinen Taschen und Ösen brauchen wir jetzt nicht mehr. Wir haben lange genug mitgespielt, jetzt sind wir fertig. Zeit, nach Hause zu gehen.

Das Lösungswort heißt Loslassen, das Zauberwort heißt Aussteigen. Und dann kommt die Rakete nach oben. Denn da oben, jenseits der Kuppel – da gibt es so viel Neues zu entdecken!


Lösungswort Loslassen: Workshop „Absolute Freiheit“ – 14. und 15.9.2019 in Aachen www.ginkgosoul.com oder bei den Kolleginnen und Kollegen im ganzen deutschsprachigen Raum: www.fz-bewusstsein.net

Zauberwort Aussteigen: Workshop „Absolute Reife“ – 13. und 14.10.2019 in Aachen oder bei den Kolleginnen und Kollegen!

Rakete: Aufstieg 😊


Sandra Johanna Greuel




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