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  • Sandra Johanna Greuel

Über das Hologramm

"Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit ängstigt uns am meisten." Marianne Williamson in ihrem Buch „Die Rückkehr zur Liebe“


Ja.

Unser Licht nämlich führt uns aus dieser Welt hinaus.

Mit „dieser Welt“ meine ich:


1. Die Innenwelt.

Wir kennen unsere Innenwelt, unser Bewusstsein so, wie es ist. Chaotisch. Dunkel im Sinne von unbekannt, unwägbar, unüberschaubar. Schwer im Sinne von angefüllt. Wir sind diese Schatten und diese Schwere gewöhnt. Wir kennen diese Dunkelheit, die bereits Zentimeter unter unserer Oberfläche beginnt und bis in die tiefsten Tiefen reicht. Normalerweise rühren wir nicht weiter daran. Wir nehmen es hin, dass aus diesen Tiefen manchmal Monster aufsteigen. Wir nehmen die Müdigkeit hin, die uns so oft begleitet, weil die Tierwelt unter Wasser und die Monster in der Tiefe so viel Kraft verbrauchen. Wir finden es selbstverständlich, dass wir in einem winzigen Boot auf einem riesigen Meer treiben. Wir haben uns an die Wellenbewegungen genauso gewöhnt wie an die Stürme, die aufgepeitschte See. Wir haben uns sogar an die vielen inneren Tode gewöhnt, an das Mann-über-Bord-Gefühl, an das Sinken, an das Einsinken und schließlich das fast tröstliche Vergehen im Schlamm ganz unten am Meeresboden. Und wir kennen die Langweile der wellen- und windlosen Tage, diese endlosen Stunden lähmenden Nichtstuns. Wir kennen auch die tief ergreifenden Sonnenaufgänge. Das beeindruckende Spiel der Wolken über uns. Wir kennen das Gefühl tiefen Glücks, inneren Friedens und der klangvollen, reinen Stille. Wir wissen um die Wunder in uns. Wir halten das für Highlights. Wir finden es klug, nicht zu viel zu erwarten. Wir tun, was wir immer getan haben: Wir nehmen es, wie es war. Wir nehmen es, wie es ist. Wir nehmen es, wie es kommt. Weil wir gelernt haben, dass das nicht veränderbar ist.


2. Die Außenwelt.

Wir kennen die Bedingungen der Welt, in der wir leben. Und wir halten uns daran. Wir spielen mit. Wir sind Kinder dieser Welt, die so unendlich viele Bestandteile hat, die von Liebe, die von Freude, die von Glück und Erfüllung noch nie etwas gehört haben. Die davon so weit weg sind, dass es sich fast absurd anfühlt, das so aufzuschreiben. Wir hinterfragen unsere Innenwelt nicht radikal. Und wir hinterfragen auch die Außenwelt nicht radikal. Wir sind schon kritisch, ja. Klar. Gehört sich so. Aber wir hinterfragen innerhalb der Innenwelt und innerhalb der Außenwelt. Gegen den Strom zu schwimmen ist immer noch schwimmen, ist immer noch Strom, ist immer noch nass, ist immer noch kein Überblick.


Die Frage ist ja die: Wenn ich wirklich etwas verändern will, von wo aus kann ich das? Kann ich das aus meiner Nussschale von Boot heraus, das auf einem von mir nicht beherrschbaren Meer treibt? Kann ich das, während ich mit dem Überleben beschäftigt bin? Damit, mich ständig erneut gegen etwas zu behaupten?


Nimm mal an, das sind alles Illusionen. Ein Hologramm, das einfach weggezogen werden kann. Das Bild, dieses Lebensgefühl, diese Limitierung – das ist Teil des Spiels.


Zieh das Bild vom Boot und der See mal kurz weg. Du bist kein hilfloses, ausgeliefertes, einsames kleines Wesen. Du bist kein Spielball auf den Wellen des Lebens. Du bist ein hohes, geistiges Wesen mit einer enormen Strahlkraft. Du bist ein Schöpferwesen. Und ja, ich weiß, dass das Wort „Schöpfer“ schwierig ist. Es ist enorm besetzt und überprägt von Bedeutungen und daran hängenden Gefühlen. Zieh auch das mal kurz weg. Hab keine Angst. Angst vor Deiner Größe zu haben, ist hier in diesem Spiel absolut verständlich. Aber es ist auch absurd. Warum solltest Du die Gewohnheit der Freiheit vorziehen? Weil Du das Gefühl nicht kennst? Weil Du nicht daran glaubst, dass das wirklich geht? Weil Du Leute wie mich ein bisschen verrückt findest 😉? Weil Du Dich nicht traust, Dir das vorzustellen, zu wünschen oder darauf zu vertrauen? Das kann ich verstehen. Obwohl das für mich auch bisschen verrückt ist… 😊 Weil: Hey, das ist so einfach, das Hologramm wegzuziehen und über diese Welt hinaus zu schauen. Zu wachsen, sich zu recken und aufzufalten. In die Liebe hinein zu tanzen. Erfüllt zu sein. Ohne Monster, ohne Erschöpfung, ohne Widerstand, ohne Ohnmacht und Ausgliefertsein. In Deiner vollen Macht. In Deinem vollen Licht. In Deiner Schönheit.


Das Hologramm vollständig und für immer wegziehen kannst Du in den Workshops „Absolute Freiheit“ und „Absolute Reife“.



Befrei Dich von Deinen Limitierungen, vom Hologramm der Dualität.

12 Ansichten

©2020 Sandra Greuel

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