Suche
  • Sandra Johanna Greuel

Über Wahrnehmung, Werkzeug, Kieselsteine und den Ozean

Wahrnehmen... Was für ein wunderschönes Wort!

Ich habe es bereits sehr oft geschrieben, aber ich erwähne es noch einmal 😊: Ich halte es wirklich für wichtig, die Wahrnehmungsform zu verwandeln. Ich ziehe mal ein Bild aus der Natur heran – der Verstand hat in puncto Wahrnehmung ungefähr so viel Radius, Spielraum und Kreativität wie ein Kieselstein. Stell ihn Dir vor, er wäre mit einem Innenraum ausgestattet, wie mit einer kleinen Werkstatt. Gibst Du ihm einen konkreten Auftrag, den er bearbeiten soll, dann kann er in seiner durchaus funktionsfähigen und wunderbaren Weise in diesem Innenraum wirken und sehr hilfreich sein. Deine Intuition, Dein Wesen, Deine „höheren“ Anteile, Deine Liebe – sie sind in ihrer Wahrnehmung quasi unbegrenzt, vergleichen wir das anschauungshalber mal mit einem Ozean.


Wie oft wird der Kieselstein mit dem Ozean verwechselt? Wie oft wird der Ozean sogar geleugnet, während die kleine zauberhafte Werkstatt des Kieselsteininnenraums mit für ihn völlig unlösbaren Aufgaben überschüttet wird?


In der Bewusstseinsarbeit geht es nicht darum, einzelne Anteile von Dir abzuwerten oder wegzudrücken oder abzuschaffen oder alles ständig zu optimieren. Im Gegenteil. Es geht darum, alles in Dir zum Leuchten zu bringen, auf seinen eigentlichen Platz zu rücken, an dem es in seiner vollen Kraft sein kann, an dem es sichtbar ist, an dem es Dir mit all seiner Liebe und in seiner eigenen Art dienen kann. Der Verstand ist nicht dazu da, weit zu blicken. Es tut ihm und Dir nicht gut, wenn er größer und wichtiger sein muss als er eigentlich ist. Es überfordert ihn. Dein Verstand leidet unter Burnout! Er ist hektisch, gestresst, er giert nach Ablenkung und nach Betäubung. Er schafft es nicht mehr, sich zu entspannen. Er ist in Not. Er braucht jetzt Deine Hilfe, um seine Innenraumwerkstatt wieder klein und fein und vor allem in Ordnung zu bringen. Um all die wibbelnden, hibbelnden Aufträge in der Warteschleife und all die angefangenen und nie fertiggestellten Arbeiten aus- und aufzuräumen. Was für eine kolossale Erleichterung, wenn all die Ozeanaufträge auch an den Ozean weitergeleitet werden können! Und siehe da – der Verstand freut sich jetzt wie Bolle über die plötzlich wieder sichtbar gewordenen Schnitzarbeiten, die er so liebevoll auf seinen Regalbrettern aufgestellt hatte.


Jetzt war aber unser Fokus so unglaublich lange auf den Kieselstein gerichtet. Ozean schön und gut, wirst Du denken – aber wie denn? Wie lebt man denn damit jetzt? Wie trainiert man die Wahrnehmung? Ich mach das mal kurz: Alles rausfegen, was die Wahrnehmung behindert, allen Ballast, allen Zwang, allen Druck, alle Muster im Denken und im Fühlen. Du trainierst eigentlich: gar nicht. Du legst nur frei. Stell Dir die Oberfläche Deines Ozeans vor wie einen für die Wintermonate abgedeckten Außenpool. Mit einer dicken Abdeckung darüber. Gigantische Ausmaße hat diese Abdeckung. Und die rollen wir weg. Weil die Fläche so groß ist, machen wir das ganz systematisch und sehr, sehr sorgfältig. In der Bewusstseinsforschung beschäftigen wir uns inzwischen seit über einem Jahrzehnt damit, einen Prozess zu entwickeln, der die komplette gigantische Abdeckung sanft, leicht und vollständig sich aufrollen lässt.


Womit ich zu den Werkzeugen komme. Diesem Prozess, der Abdeckungsaufrollautomatik, liegt, Du merkst es schon 😉, ein hochwirksamer Mechanismus zu Grunde. Unser Forschungsgegenstand ist das Bewusstsein. Und auch die Projektion des Bewusstseins in die materielle Außenwelt. Wir nennen das „Schöpfungsprozess“. Wir haben uns gefragt, auf welche Weise sich überhaupt Energie in Materie umsetzt. Wie funktioniert das? Wie wird etwas sichtbar, welche Komponenten wirken zusammen, damit eine Energieform sich materialisiert? Ich meine hier nicht nur Materie zum Anfassen, sondern alles. Unsere eigene Forschungsbewegung lief hier wie in einer Spirale – wir sind durch abertausende Prozesse, durch Üben, Beobachten, Hinterfragen, Ausprobieren und Umsetzen immer näher an den inneren Kreis herangewachsen. Die Menschen in unserem Team sind sehr unterschiedlich. Was wir alle haben, ist die feste Überzeugung, dass es leicht sein darf. Dass es schnell gehen kann. Dass es ein für jeden Menschen möglicher Prozess sein soll. Wir alle waren bereit, den langen Weg zu gehen, um einen kurzen zu finden. Unsere Werkzeuge haben sich immer weiterentwickelt. Die neuen Werkzeuge, die wir in unseren Workshops vermitteln, sind das absolut unglaublich Tollste, was wir jemals hatten! Aber mal konkreter: Das, was wir Werkzeug nennen, sind mentale Handlungen. Indem Du Dein eigentliches Wesen freilegst, wird Deine eigene Macht größer. Indem Du die Dich mit den mentalen Werkzeugen übst (Dein Schöpfersein übst) wird Dein eigentliches Wesen immer weiter freigelegt. Es ist ein sich ständig erneuernder und erweiternder Kreislauf, eine Spirale, die nach oben führt und die Dich frei werden lässt. Du hebst Dich und Du wirst gehoben – indem Du Stück für Stück Deinen Ozean freilegst.


Verwandle die Form Deiner Wahrnehmung - Dein Ozean ist bereits da!

6 Ansichten

©2020 Sandra Greuel

Webdesign | www.alchemilladesign.com

fb.png
yt.png
instagram.png

AGB     IMPRESSUM      DATENSCHUTZ      DISCLAIMER