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  • Sandra Johanna Greuel

Fragen

Eine Frage möchte immer absichtslos sein.

Wenn wir beginnen, in uns selbst hineinzufragen, sollten wir das nicht mit dem Kopf tun. Unser Verstand verfolgt Ziele. Er bewertet, er kategorisiert, er setzt voraus. Er beschäftigt sich mit allem Möglichen – aber nicht damit, dass Du Dich in Dir selbst erkennst. Dieses Erkennen ist dem Verstand vollkommen fremd, es spielt sich sozusagen in einem ganz anderen Universum ab. Man könnte es auch so sagen: Der Verstand bezieht sich auf das Spiel hier auf dieser Erfahrungsebene. Dazu ist er gemacht, das beherrscht er vorzüglich. Denn er ist wunderbar dazu in der Lage, sich um sich selbst zu drehen, mit sich selbst zu tanzen und in immer gleichen Spiralen umher zu driften, mal schneller, mal langsamer. Wenn Du Dich selbst erkennen willst, wenn Du alle Deine Antworten finden möchtest, ist es notwendig, den Verstand beiseitelassen zu können. Alle Gedanken, bewusste und unbewusste. Und auch andere Anteile sollten schweigen. Die Angst zum Beispiel. Das Wollen. Der Wille. Die Trägheit, die keine Veränderungen mag. Denn die Veränderungen, die in Deinem äußeren Leben vielleicht folgen, wenn Du beginnst, in Dich hinein zu fragen, können, nein – werden – groß sein. Werde absichtslos. Lerne zu schweigen. Innen. Geh in Dein Herz. Ganz tief hinein. Und dann: frage.


Aha. Klingt gut. Aber. Wie soll denn das gehen? Ich habe nicht die Geduld, das Meditieren zu üben. Ich habe keine Lust, jahrelang zu sitzen und zu lauschen und mich immer wieder damit zu beschäftigen, meine Gedanken zum Schweigen zu bringen. Das ist so mühsam. Ich weiß eigentlich gar nicht, wo ich anfangen soll. Es überfordert mich, allein mit mir selbst zu sein. Ich kann schon fragen, aber ich traue mich nicht, die Antwort zu hören. Ich habe gar keine Fragen an mich, ich weiß gar nicht, was Du meinst. Ich fühle überhaupt nichts. Wie soll ich wissen, ob ich mich nicht selbst belüge? Ich bekomme ja Antworten. Aber die sind alle total unrealistisch. Ich trau mich einfach nicht. Ich will ja, aber ich weiß überhaupt nicht, wie das alles gehen soll. Und eigentlich weiß ich auch gar nicht, wozu das gut sein soll. Ich könnte ja auch vielleicht einfach so weiter machen wie bisher.


Ich höre das. All die unterschiedlichen Stimmen. Und ja. Ich verstehe das. Natürlich kannst Du so weiter machen wie bisher. Du entscheidest. Immer. Und das ist auch schon das Einzige, was Du brauchst – die Entscheidung. Die bringst Du einfach nur zu Dir, in Dein eigenes Herz hinein. Und schaust, was passiert. Es ist ein großer Schritt, zu sich selbst zu sagen: Ja, ich will. Ja, ich will Dich. Ich will Dich kennen lernen, ich will wissen, wer Du bist, was Du bist. Ich will lernen, mich vollkommen mit Dir zu verbinden und eins zu werden. Ich will mit Dir verschmelzen. Ich will mit mir selbst verschmelzen. Denn darum geht es. Wenn wir uns die Verbindung zu uns selbst wieder vollkommen bewusst gemacht haben, dann liegt alles offen da. Dann brauchst Du nicht mehr im Außen zu suchen, zu leiden, zu hoffen, zu erwarten, …


Die Entscheidung gehört zu den Basics. Alles andere, die ganze große Welt des WIE – das kommt danach. Und ich verspreche Dir, dass es geht. Dass Du das kannst. Weil Du das bereits BIST. Du musst die Stille gar nicht üben. Du bist bereits still. Du musst Deine Gedanken nicht ruhigstellen. Du bist nicht Deine Gedanken. Du bist auch nicht Deine Gefühle. Du bist reines Bewusstsein. Im Moment ist es chaotisch aufgebaut, es ist bis oben hin voll und es ist auf diese Erfahrungsebene hin programmiert, strukturiert und von ihr angefüllt. Stell mal die erste Frage an dieses Riesengebilde Deines Bewusstseins. Frag: Wie viel Prozent von dir sind von Liebe geprägt, aus der Liebe entstanden? Frag in Dich hinein und schau mal, was für eine Antwort kommt. Intuitiv. Welche Zahl siehst Du?


Das liegt mir am Herzen. Dazu bin ich da. Ich helfe Dir dabei, in die Verbindung zu Dir selbst zu kommen. Ich begleite und unterstütze Dich dabei, Dein Bewusstsein komplett aufzuräumen und auf eine ganz feine, hohe Schwingungsfrequenz anzuheben: Die Liebe. Der Verstand und all die anderen Anteile, die sich jetzt noch so kräftig gegen das wehren, was wir eigentlich alle möchten, werden quasi nebenbei ruhiger, werden schweigen lernen, werden sich zurückziehen.


Was möchten wir? Glücklich sein. Erkennen. Wahr sein. Sein. Einfach sein.


Frag in Dich hinein.

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