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  • Sandra

Ganz nah

Wie geht man in die Richtung von etwas, was man nicht kennt? Wie glaubt man etwas, was man nicht sehen kann? Wie richtet man sich auf etwas aus, das es noch nicht gibt? Wie macht man das, dieses Spüren, dieses Wahrnehmen, dieses Losgehen, wenn man doch gar nicht weiß, ob es da etwas zum Ankommen gibt? Und wenn man es dann einfach tut - wie lange geht der Weg noch? Ist es noch weit? Oder sind wir bald da?


Es ist die Fragerichtung, die hier entscheidend ist. Fragst Du genau diese Fragen in genau diese Welt hinein, wirst Du verschiedenste Antworten erhalten. Sie werden die verschiedensten Anteile in Dir widerspiegeln, diese Antworten. Deine Hoffnung, Deine Zweifel, Deine Ängste, Deine Resignation, Dein Aufgeben, Dein Leid, Deinen Mut, Deinen Schmerz, Deine Enttäuschung, Dein Zögern und Dein Ausgeliefertsein. Fragst Du in Dich hinein, wirst Du all das auch finden - aber durch Dein Wissen, dass es Dein Inneres ist, wirst Du sie leichter durchwandern und durchdringen können. Wenn Du entschlossen fragst und immer weiter vordringst, hinter all diese Facetten schaust und Dich nicht zufrieden gibst mit all den über Deine ganz eigene Wahrheit gelegten Prägungen - dann kommst Du an das Gefühl zu diesem Neuen, diesem Wandel. Dann spürst Du, was eigentlich wichtig ist. Wer Du bist. Sie sind ja nicht falsch, diese ganzen Gefühle. Sie sind nur nicht die Wahrheit. Und Du darfst jetzt abschließen mit diesem Herumgehüpfe zwischen Aspekten und Sichtweisen, Ängsten und dem ganzen Irrsinn und den Absurditäten dieser Welt. Es gibt eine Wahl. Du hast die Wahl. Du brauchst nur diese eine Wahl. Die für Dich selbst, für Dein Innerstes, für die Liebe. Danach brauchst Du im Grunde nie wieder etwas zu wählen.


Denn die Entscheidung für den Weg der Liebe, für die Wahrheit in Dir, ist eine grundsätzliche. Und wenn alles auf die Liebe hin ausgerichtet ist, Du alles andere abgelegt und Dich ganz neu zu dem erschaffen hast, was Du immer schon bist - dann ist das Leben zutiefst verwandelt und mit ihm Dein ganzes Sein. Das Herumhüpfen darf enden. In einem klaren Fokus liegt Ruhe, liegt Frieden, liegt Angekommensein. Denn mit diesen tiefen Wandlungsprozessen geschieht nichts anderes alsdas Abblättern lassen von der alten, harten Schale und all ihren Stempeln, ihren Einschusslöchern, ihrer Enge und Beklemmung. Es geschieht Ewas Neues. Und nein, es ist nicht mehr weit. Denn Du bestimmst es selbst - und da, ganz tief in Dir - kannst Du es schon spüren. Es ist schon da. 


Das Neue, das Leichte, das Freie... Es ist schon ganz nah.

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©2020 Sandra Greuel

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