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  • Sandra

Unser Wesen ist Liebe

„Einst haben wir Welten erschaffen. Unser Licht, unsere Größe waren grenzenlos. Unser Wesen reine Liebe. Unsere Möglichkeiten unendlich. Wir haben uns auf den Weg gemacht in eine Welt, in ein Universum, das begrenzend ist. Wir haben es kreiert, um diese Erfahrung der Begrenzung zu machen. Wir sind in diese Welt gestiegen, weit weit in die Dichte hinein. Diese Welt ist dafür geschaffen, den Untergang zu erfahren. Emotionale Abgründe zu erleben, Emotionen außerhalb der Liebe zu empfinden. Einen Körper zu haben, der aus Materie ist, der Leid empfinden kann. Freude. Angst. Schmerz. Euphorie. Eine andere Form der Lebendigkeit, die durch ein grandioses Auf und Ab gekennzeichnet ist. Wir können hier erleben, was Dualität bedeutet. Wir können uns selbst quälen, uns selbst fremd werden, uns einsam fühlen. Wir können Erfahrungen der Ohnmacht und der Verzweiflung fühlen und uns gegenseitig verletzen. Wir können den Kampf erleben. Die Zerrissenheit in allen ihren Facetten. Wir gehen Bindungen ein, verstricken uns tief mit anderen Menschen, sind eingewoben und eingeflochten in ein Netz aus emotionalen Bändern und Verknüpfungen, die weit über alles hinausgehen, was wir uns vorstellen können. All dies haben wir gewählt. Um in diese Welt einsteigen zu können, haben wir zu all dem Ja gesagt.


Wir haben Ja gesagt zu den Lasten, all den Programmierungen, die es brauchte, um überhaupt so tief zu gehen, dass wir hier sein können. Der Teil von uns, der in diese Welt gekommen ist, hat vergessen, wer er ist. Hat die Liebe vergessen, die er ist. Hat vergessen, was Liebe ist. Kennt nur die Form der Liebe, die es hier zu entdecken gibt. Die begrenzt ist. Die dual ist. Geprägt. Der Teil von uns, der hier ist, musste sich massiv beschneiden. Um in die Tiefe zu tauchen, braucht ein Mensch Gewichte, sonst würde er nicht sinken. So braucht auch ein geistiges Wesen Gewicht, um so tief zu steigen. Und diese Welt ist tief. Dicht. Schwer. Diese Gewichte bestehen aus so vielen Schichten. Sie definieren uns als Menschen. Sie sorgen dafür, dass wir das erleben können, was es hier zu erleben gibt. Wir haben uns das gut ausgedacht, dieses Spiel. Wir haben uns nur immer tiefer vergessen. Haben uns selbst immer weiter von uns entfernt. Sind immer tiefer eingetaucht und haben uns immer weiter selbst verloren. Uns buchstäblich selbst aus den Augen verloren. Die Einsamkeit, die wir fühlen, ist immer größer geworden. Die Last immer schwerer. Wir haben immer mehr von dem eingebüßt, was wir brauchten, um uns auf dieser Welt zurecht zu finden. Je mehr wir auf den Verstand gesetzt haben und je mehr wir verlernt haben, auf unser Herz zu hören, desto weiter ist uns unser innerer Kompass aus den Händen geglitten. Und desto weiter ist diese Welt in die Dichte gegangen. Wir haben uns vergessen, unsere hohe Herkunft, unsere Liebe, unsere Anbindung, unseren Kompass, unsere Ausrichtung. Diese Welt ist an einem Punkt angekommen, der nicht mehr tiefer geht. Wir fühlen den Druck. Um uns herum ist es dicht. WIR sind „dicht“ - dicht im Sinne von „angefüllt mit allem, was in dieser Welt in uns und durch uns entstanden ist“. Dicht auch im Sinne von Materie. Je weiter sich ein Mensch von dem geistigen Wesen entfernt, das er ist, desto mehr „rutscht“ er in die Materie hinein. Je mehr sich ein Mensch über die Aspekte dieser Welt definiert - desto weiter entfernt er sich von seinem eigentlichen Sein. Desto mehr wird aus der grenzenlosen Beweglichkeit des „Alles ist möglich“ ein steifes, wie eingefrorenes Gerüst, in dem es kaum Spielräume gibt.


Wir sind hier nur auf der Durchreise. Touristen auf der Erde. Wir stehen in einem Hologramm. Das wir selbst programmiert haben. Wir können den Türaufschalter unserer persönlichen Hologrammraums ebenso einfach bedienen, wie wir alles andere können. Wir können hinaustreten aus dem Hologramm, all diejenigen vertreiben, die sich in unserer Abwesenheit an unsere Schaltpulte gestellt haben und uns wieder selbst dort hin stellen. Wir können dort schrittweise die Programmierungen wieder verändern, sie heraus nehmen aus uns. Wir können die Dinge, wie wir beim Eintritt in diese Welt ablegen mussten, wieder hinein holen. All die Lasten, die Verletzungen, die Verstrickungen, das Auf und Ab, sogar die Dualität in uns, den überaktiven Kopf und alles, was uns hier so schwer hat werden lassen, können wir erkennen und ablegen. Unser eigenes Hologramm erschaffen. Leicht werden. Uns wandeln. Zurückverwandeln. Aus der Schwere in uns eine ganz neue Leichtigkeit machen. Uns wieder ganz in unsere Herzen begeben und alles loslassen, was uns an diese Welt bindet. Hier sein als Mensch - im vollen Bewusstsein über das eigene lichtvolle Wesen. Und dann, zu gegebener Zeit, all dies Hiersein, das Hologramm, das Schaltpult, diese ganze Existenz hier, auflösen und heim kehren. Der Weg, den es jetzt noch gibt, ist ein Rückweg. Ein Weg tief in das Innere hinein. Dort, ganz tief in uns, gibt es Welten zu entdecken. Und diese Welten liegen weit jenseits aller Grenzen und Begrenzungen, Mustern, Programmierungen und Ängsten. Die Weiten, die wir uns wieder eröffnen dürfen, sind in uns. Alle Begrenzungen: sind es ebenfalls. Wir können sie abstreifen wie eine zu eng gewordene Haut. Es braucht dazu nur einen Entschluss und das Machen. Mit jeder Bewegung wird die Starre mehr verschwinden, wird es einfacher. Deine Flügel sind zum Fliegen da. Da gibt es nichts, was Dir entgegen stehen könnte.“


Ein wunderbares neues Jahr wünsche ich Dir.

Alles ist in Dir.

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